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Das Ende des Kalten Krieges hat die Hoffnungen der
Menschen auf eine Ära des Friedens und der Abrüstung
gründlich enttäuscht. Spätestens der NATO-Krieg
gegen Jugoslawien, in dem zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg
deutsche Soldaten aktiv beteiligt sind, macht deutlich, daß
Kriege wieder auf der Tagesordnung stehen.
Der Zusammenbruch des Ostblocks und die Krise des Kapitalismus haben eine explosive Mischung geschaffen. Die Großmächte versuchen im Wettlauf das Machtvakuum zu füllen, das durch die Implosion der alten Sowjetunion und des Warschauer Paktes entstanden ist. Die neue Weltordnung entpuppt sich als neue, gefährliche Unordnung.
Volkhard Mosler geht auf folgende Fragen ein:
Geht es den westlichen Staaten in Kriegen wie gegen
den Irak oder Jugoslawien um Menschenrechte? Was ist Imperialismus?
Wie kam es zum Zusammenbruch des Kommunismus? Schafft die Internationalisierung
von Produktion, Finanzen und Märkten die Basis für eine
friedliche Verständigung der Völker? Kann es im Kapitalismus
Abrüstung geben? Wie erklärt sich das Drängen nach
einer Militarisierung der deutschen Außenpolitik? Wie können
Kriege gestoppt werden?