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Dieses Buch bestellen! · EUR 14,80,- · 160 Seiten - ISBN 3-89965-066-2 |
"Wie Marx und Engels im Kommunistischen Manifest aus dem Jahre 1848 beschreibt Callinicos die Krisen der Gegenwart: Das sind heute die verheerenden Finanzkrisen, die Arbeitslosigkeit, die Zerstörung der Umwelt, die Privatisierung der genetischen Ressourcen. Globalisierungskritische, oder wie Callinicos sie zu nennen vorzieht: antikapitalistische Bewegungen entstehen. Callinicos entwickelt wie Marx und Engels ein reformistisches Übergangsprogramm. Denn im Einsatz für Reformen entsteht jenes antikapitalistische Selbstbewusstsein, das über Reformen zum guten Leben strebt."
(Prof. Elmar Altvater, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac)
"Intellektuelle Kritik und politischer Aktionismus liegen häufig weit auseinander. In Callinicos' Buch gehen einsichtsreiche Analyse und politische Perspektive eine anregende Liaison ein. Damit gewinnt die andere Welt, deren Möglichkeit auf Demonstrationen oft behauptet wird, endlich Konturen!"
(Dr. Ingo Schmidt, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac)
Die politische Linke hat sich weder durch den Neoliberalismus noch durch den "Krieg gegen den Terror" mundtot machen lassen.
Im Gegenteil: Ihre grenzüberschreitenden Diskussionen und Aktionen nehmen zu. Zeit für ein Anti-Kapitalistisches Manifest!?
Als Millionen von Menschen auf der ganzen Welt im Frühjahr 2003 gegen den Irakkrieg demonstrierten, nannte die New York Times diese Bewegung die "zweite Supermacht". Eine neue Ära des globalen Protestes ist angebrochen. Nach den Demonstrationen von Seattle 1999 und Genua 2001 hat sich eine weltweite Bewegung herausgebildet, die sich auf kontinentalen Sozialforen und den Weltsozialforen trifft, um Alternativen zu diskutieren.
Wofür steht diese Bewegung? Wendet sie sich nur gegen die neoliberale Wirtschaftspolitik der G7-Länder oder ist ihr Gegner das kapitalistische System als solches? Einer der populärsten Slogans der Bewegung lautet: "Eine andere Welt ist möglich." Wie kann diese Welt aussehen?
Alex Callinicos stellt sich der historischen Bedeutung dieser Bewegung, die so viele Namen hat. Er analysiert die Entstehungsbedingungen und die Entwicklung, zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Mitglieder sowie ihre strategischen Dilemmata auf. Er argumentiert, dass diese Bewegung von ihrem Wesen her antikapitalistisch ist, weil sich ihre Werte und Ziele innerhalb dieser Gesellschaftsordnung nicht durchsetzen lassen.
Aus dem Inhalt:
Alex Callinicos ist Professor für Politikwissenschaften an der University of York in Großbritannien und ein bekannter Aktivist in der weltweiten Sozialforumsbewegung. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter "Die revolutionären Ideen von Karl Marx (2005)", "Making History" (1987), "Against Postmodernism" (1989), "Social Theory" (1999), "The New Mandarins of American Power" (2003). Callinicos schreibt auch für Actuel Marx (Paris) und New Left Review (London).